Casslyn Goldbach wird erste Laternenkönigin
Das 78. Laternenfest findet vom 25. bis 27. August statt


Casslyn Goldbach (30 Jahre) wird die Laternenkönigin und ein Jahr lang das hallesche Volksfest präsentieren.
Foto:Veranstalter Quelle Wochenspiegel
Halle (jk). Erstmals wird es zum 78. Laternenfest in Halle vom 25. bis 27. August eine Laternenkönigin geben, die das traditionsreiche Fest für ein Jahr auf den verschiedensten Veranstaltungen repräsentiert. Der WOCHENSPIEGEL rief zu ihrer Wahl auf. Aus allen Einsendungen (32 Bewerberinnen) wählte die historische Jury, bestehend aus „Händel“ (Gerd Micheel vom gleichnamigen Küchenstudio) und „Salzgraf und Salzgräfin“ (Beate Fleischer und Ehemann von „dessous am alten markt“), die zehn Kandidatinnen aus, die in der vergangenen Woche für das Voting vorgestellt wurden. Sie, liebe Leserinnen und Leser, haben entschieden, dass Casslyn Goldbach (30 Jahre) Halles erste Laternenkönigin wird. „Es war ein regelrechtes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Anna Krägermann und der mit 31,2 Prozent der Stimmen gewählten Casslyn Goldbach“, so Jürgen Kerber von Jay Kay Event, dessen Einführung einer Laternenkönigin auf großes Interesse stößt. Die Königin wird am Samstag, dem 26. August, um 13.30 Uhr in ihr Amt berufen. Im Bereich des mittelalterlichen Uferspektakels auf der Ziegelwiese wird Casslyn Goldbach in einem historischen Krönungszeremoniell offiziell zur 1. Laternenkönigin ernannt werden. Sie wird sich nach der Krönung durch das Festgelände begeben und mit ihrem über 20-köpfigen Hofstaat an den verschiedensten Aktionen teilnehmen. Höhepunkt ihrer Amtstätigkeit ist der mit über 1 200 bunten Laternen geschmückte Umzug, der von der Kinderbühne um 19.30 Uhr startet und über das Gelände der Ziegelwiese führt. Gegen 20.15 Uhr wird sie gemeinsam mit den Besuchern 1 200 Teelichter als symbolische Geste zum 1 200-jährigen Stadt-Jubiläum auf der Fontäne aussetzen. Das Abend-Dinner nimmt Casslyn I. mit ihrem Hofstaat am Riveufer auf der neuen Gourmetmeile ein und wird mit Tausenden das Höhenfeuerwerk bestaunen, um sich dann zu den Konzerten am Amselgrund, der Ziegelwiese und der Peißnitz zu begeben. Auch am Sonntag ist sie auf dem Festgelände präsent.


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